Leistungen

Die übersandten Biopsien oder Operationspräparate werden erfasst und registriert. Es erfolgt sogleich der sog. Zuschnitt mit makroskopischer Beschreibung und exakter Ausmessung.

Wichtig ist eine eindeutige Zuordnung des Materials zu den entsprechenden Patienten. Daher werden Eingangsdatum und Eingangsnummern bestimmt.

Über Nacht werden die Präparate in einem Gewebeeinbettautomaten bearbeitet, d.h. hier wird das Material konserviert und kann somit weiter behandelt werden. Am nächsten Morgen werden die Gewebsstücke in der sog. Ausgießstation gezielt und im Paraffin eingebettet.

Dieser Prozess ist sehr wichtig, damit auf dem Präpart eine optimale Ansicht gewähleistet ist. Anschließend werden am Mikrotom von den gekühlten Paraffinblöcken Schnitte angefertigt, die im Mittel etwa 2 - 3 µm dick sind. Hier liegt eine manuelle Arbeit vor, mit ausgesprochener Geschicklichkeit der Laborantin.

Die Paraffinschnitte werden in einem Wasserbad aufgefangen und ausgebreitet, damit sie glatt und ohne Lufteinschluss auf einen Objektträger aufgezogen werden können. Danach werden sie auf einer Wärmeplatte gestreckt.

Die Gewebeschnitte sind jetzt bereit für den Färbeautomaten. Dieser ist im Prinzip ein Roboter, der die Färbeschritte exakt durchgeht. Hier können verschiedene Färbungen, je nach Gewebe und gewünschten angefärbten Strukturen, durchgeführt werden.

Im Eindeckautomaten wird jeder Gewebeschnitt mit einem kleinen Deckgläschen versehen, damit der Brechungsindex gewahrt bleibt.

Nun können die histologisch angefärbten Schnittpräparate unter dem Mikroskop betrachtet werden. Damit lässt sich i.d.R. der pathologisch anatomische Befund am Folgetag nach Materialeingang erstellen.

Der Befund gelangt dann per Kurier, per Fax, per E-mail oder auf dem Postweg zu dem jeweiligen Einsender.

Bei der Bearbeitung wird höchster Wert auf Qualität gelegt, somit kann es auch zu Befundverzögerungen kommen, z.B. durch sehr frisches Operationsmaterial, welches noch nicht ausreichend fixiert ist und einer Nachfixierung bedarf. Dazu sind Fixierungszeiten erforderlich, um mögliche immunhistochemische Untersuchungen optimal durchführen zu können.

Selbstverständlich können auch Befundverzögerungen durch den Postweg verursacht werden.

Die Fixierung dient der Konservierung des Gewebes, damit wird die Autolyse unterbrochen und das Gewebe härtet zugleich, d.h. es wird gegenüber der weiteren Behandlung widerstandfähiger gemacht und es ist besser zu verarbeiten.

Es sollte grundsätzlich kein Gewebe ohne vorherige Absprache unfixiert, z.B. in physiologischer Kochsalzlösung oder einfach nativ übersandt werden. Eine Ausnahme von dieser Regel stellt lediglich die interoperative Schnellschnittuntersuchung dar.

Für die meisten Organe oder Gewebeproben eignet sich als Universalfixativ eine 10% ige Formalinlösung.

Abholung von Leistungsmaterialien durch eigenen Kurierdienst bzw. unter Einbeziehung
fremder Kuriersysteme.

Qualitätsgerechte Befunderstellung nach folgenden Bestandteilen:

  • Mikroskopie - Foto möglich
  • Makroskopie - Foto möglich
  • Diagnose
  • ggf. Kommentar

Die Befunde liefern dem Kliniker die Informationen, die für eine individuelle Therapieentscheidung und praktisches Handeln benötigt werden.

"Überraschungsbefunde" werden dem einsendenden Arzt unverzüglich durch telefonische Kontaktaufnahme und Information übermittelt, z.B. Malignome etc.

Es erfolgt eine standardgerechte Angabe der Tumorverschlüsselung auf der Basis der Leitlinien für das jeweilige Organ, z.B. Colon, Mamma etc, sodass adäquate Therapien, wie Chemo, Bestrahlung etc, durchgeführt werden können.

Auf konkrete Fragestellungen wird eingegangen; auf Wunsch erfolgt eine separate Bearbeitung zur Klärung der Punkte, Onkogene, Wachstumsfraktion, Prognosemartker etc.

Es erfolgt eine standardgerechte Angabe der Tumorverschlüsselung auf der Basis der Leitlinien für das jeweilige Organ, z.B. Colon, Mamma etc, sodass adäquate Therapien, wie Chemo, Bestrahlung etc, durchgeführt werden können.

Auf konkrete Fragestellungen wird eingegangen; auf Wunsch erfolgt eine separate Bearbeitung zur Klärung der Punkte, Onkogene, Wachstumsfraktion, Prognosemarker etc.

Die Übermittlung von optimalen Befunden auf schnellstem Wege in ein- oder mehrfacher Ausführung, je nach Wunsch des einsendenden Arztes, durch Kurierdienst, per Fax, per E-Mail, per Post.

Dazu Bereitstellung der Untersuchungsgefäße, Begleitscheine und Versandmaterialien.

Dazu liegen folgende Respondzeiten für die Befundermittlung vor:

- Operationspräparate bis 3 Arbeitstage

- Chirurgische Biopsien bis 2 Arbeitstage

- minimal-invasive Biopsien 1 Arbeitstag

- Citodiagnostik bis 8.00 Uhr des Folgetages

Bereitstellung der Untersuchungsgefäße, Begleitscheine, Versandmaterialien (Hinweis Downloads)

Auf dem Begleitschein müssen so viele Angaben wie möglich über Anamnese, bildgebende Verfahren und Fragestellungen gemacht werden. Soweit vorhanden und für den Fall diagnoserelevant, bitte Röntgenbilder mitschicken (diese werden nach Begutachtung selbstverständlich umgehend zurückgesandt).